Reinhold Borghoff präsentiert historisches Dokument über Bad Wünnenberg und den Schützenverein

Das gemeinschaftliche Kaffeetrinken der Seniorenrunde um Änne Wächter, der katholischen Frauengemeinschaft und des Schützenvereins Bad Wünnenberg war ein voller Erfolg. Bereits am zweiten Tag der Anmeldefrist waren die 120 Plätze restlos vergeben. Leider mussten rund 80 weitere Interessenten eine Absage erteilt werden.

Die Anwesenden waren von der guten Stube der Schützenhalle hellauf begeistert. Mit dem neuen Speiseraum ist es dem Schützenverein gelungen, für Familienfeiern und „runde“ Geburtstage eine Örtlichkeit mit besonderem Ambiente anbieten zu können, die weit und breit seinesgleichen sucht.

Zu Beginn des Nachmittags trugen die Frauen der Seniorenrunde und der katholischen Frauengemeinschaft die selbstgebackenen Kuchen auf. Insgesamt wurden rund 30 Kuchen gespendet. Einer leckerer als der andere. Allen Spendern herzlichen Dank.

Anschließend erfolgte die Segnung des neuen Raumes durch Pastor Raffael Schliebs, bevor dann Reinhold Borghoff einen historischen Streifzug durch Bad Wünnenberg und den Schützenverein präsentierte. Die Besucher erfuhren z.B., dass der Kronprinz von Preußen zweimal Schützenkönig in Bad Wünnenberg war und wann Bad Wünnenberg an das Stromnetz angeschlossen wurde. Die Präsentation wurde durch Reinhold mit Leidenschaft, historischem Detailwissen und Humor live moderiert. Das Publikum ging teilweise mit wie in einem Fussballstadion. Insbesondere wenn die einen oder anderen Personen, häufig mittlerweile verstorbene Originale aus unserem Ort, erkannt wurden, ging ein Raunen durch die Menge. Alte damit zusammenhängende „Dönekes“ wurden wieder aufgefrischt.

Es war ein rundum gelungener Nachmitttag.

Der Schützenverein bedankt sich bei allen Beteiligten, die zum Gelingen in irgendeiner Weise beigetragen haben.

 

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Jubelschützenfest 2019 wirft seine Schatten voraus

Auf der gut besuchten Generalversammlung des Schützenvereins Bad Wünnenberg galt es, ein neues Tandem für die Finanzbelange des rd. 1.150 Mitglieder starken Vereins zu finden.

Der bisherige Hauptkassierer Adrian Loer stellte sich aufgrund beruflicher Neuausrichtung in Verbindung mit monatelangen Auslandsaufenthalten nicht mehr zur Wahl. Adrian Loer hat das Schiff „Schützenverein“ in stürmischen Zeiten (Bauauflagen, Steuerproblematik) auf Kurs gehalten. Sein persönlicher Einsatz und seine Fachkompetenz waren Garant dafür, dass die Vereinsfinanzen gut aufgestellt übergeben werden konnten. Dafür wurde ihm seitens der Versammlung mit starkem Applaus gedankt.

Neuer Hauptkassierer wurde der bisherige Stellvertreter Bernd Wächter. Als Kassierer an seiner Seite steht künftig der aktuelle Schützenkönig Sebastian Kaiser.

Unter der gewohnt routinierten Wahlleitung des Schützen und Ortsvorstehers Klemens Otte ergaben die turnusmäßigen Wahlen folgende Ergebnisse:

2. Hauptmann Markus Hegers, Fähnrich 2. Zug Stephan Sietzer, 1. Leutnant 1. Zug Daniel Otte, Oberfeldwebel Manuel Wecker und 2. Feldwebel Thomas Berke wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Oberst Ulrich Scharfen wurde ebenfalls einstimmig wiedergewählt, erklärte allerdings, dass er nur noch für 2 Jahre zur Verfügung steht.

Für den aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig ausscheidenden Leutnant Raimund Broermann wurde der allseits beliebte Schütze Daniel Wistuba unter großem Applaus einstimmig gewählt.

Als Kassenprüfer wurde Thomas Hegers bestätigt. Für den nicht mehr angetretenen Gerhard Hegers wurde Ralf Langen von der Versammlung zum Kassenprüfer gewählt.

Während der Versammlung sorgte insbesondere das Thema „Ort des ökumenischen Gottesdienstes und Zapfenstreich“ für lebhafte Diskussionen. Die anwesenden Mitglieder waren sich darüber einig, dass das Ambiente am Ehrenmal einmalig ist. Aufgrund der besonderen geographischen Lage (Berg und Tal) sowie der mittlerweile großen Ausdehnung des Ortes ist in bestimmten Situationen der Austragungsort am Kirchplatz sinnvoller. Letztendlich wurde entschieden, dass in diesem Jahr Gottesdienst und Zapfenstreich an der Kirche und in den folgenden zwei Jahren am Ehrenmal stattfindet, Danach wird neu entschieden.

In seiner Rück- und Vorschau konnte Oberst Ulrich Scharfen über viele Aktivitäten berichten.

  • Der Seniorennachmittag in Zusammenarbeit mit der kath. Frauengemeinschaft, der Seniorenrunde und dem Vereinsarchivar Reinhold Borghoff hat sich etabliert.
  • Der Film „Schütze Anton“ sorgte für reichlich Furore. YouTube verzeichnete nach 2 Tagen über 4.000 Klicks. Hoffentlich wird Antons Albtraum in Bad Wünnenberg nie wahr werden.
  • Bei der Schänkevergabe konnte trotz Ankündigung einer Preiserhöhung durch die Brauereien ein unveränderter Schänkepreis bei durchgängig gleichen Preisen für Speisen und Getränke durchgesetzt werden.
  • Hauptmann Christian Hesse wurde aufgrund seines unermüdlichen selbstlosen Engagements für den Ort durch den Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier in die Basilika Kevelaer zur Aufzeichnung der Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ sowie zum anschließenden Empfang eingeladen. Die Generalversammlung hat dieses mit großem Beifall zur Kenntnis genommen.
  • Bei dem im Frühjahr 2018 geplanten Arbeitseinsatz aller Bad Wünnenberger Vereine zur Renovierung des Ehrenmals wird sich der Schützenverein tatkräftig beteiligen.
  • Seiner Verantwortung für den Heimatort wird der Schützenverein gerecht durch sein Engagement bei dem Kreisfamilientag am 06.05.2018 in Bad Wünnenberg, Die Veranstaltung wird vereinsseitig mit Manpower beim Auf- und Abbau sowie während der Veranstaltung durch Übernahme eine Getränkestandes unterstützt.
  • Schützenfestsamstag ist das Antreten wegen des WM-Spiels Deutschland-Schweden bereits deutlich früher. Nach Einmarsch des Königspaares Sebastian Kaiser und Hannah Pohlmann nebst Hofstaat erfolgt um 20:00 Uhr eine Fußballübertragung auf 2 Leinwänden (Theke 2,5 x 1,8 m / Königstisch 4,3 x 2,5 m). Diese Möglichkeit des Public Viewing sucht im Südkreis sicherlich seinesgleichen.

Abschließend gab es einen Ausblick auf das Jahr 2019. Der Schützenverein wird sein 325-jähriges Bestehen gebührend mit einem zusätzlichen Schützenfest vom 4. bis 6. Mai feiern.

Am Samstag findet ein Kaiserschießen aller lebenden Könige statt. Für den potentiellen Kaiser sollen die Anforderungen bewusst „schlank“ gehalten werden. Die Kaiserin, sofern vorhanden, benötigt nur ein normales Abendkleid. Ein Hofstaat ist grundsätzlich nicht vorgesehen.

Am Sonntag ist ein großer Festumzug mit Gastvereinen geplant.

Montags erfolgt nach Umzug und Schützenfrühstück das Jungschützenschießen, bevor der Tag dann gemütlich ausklingt.

Natürlich ist auch die Erstellung einer Festzeitschrift oder evtl. eines Buches vorgesehen. Es haben schon etliche Personen ihre Unterstützung zugesagt. So wird der Ortsheimatpfleger Hans Wistuba das Ortsgeschehen der letzten 25 Jahre aufarbeiten. Ehrenoberst Karl Hötger überarbeitet die Orts- und Vereinsgeschichte. Reinhold Borghoff wird Fotos aus seinem unerschöpflichen Archiv bereitstellen.

Die Generalversammlung wurde musikalisch vom Musikverein Bad Wünnenberg begleitet. Wunderschöne Musik war ein schöner Übergang zu einem langen Abend mit vielen guten Gesprächen.

Musikverein Harth

Wir haben eine neue Festmusik für das Schützenfest 2017. Mit dem Musikverein Harth ist es uns gelungen, eine der leistungsstärksten Musikvereine in der Region zu gewinnen. Das Orchester ist bekannt für höchste musikalische Qualität in den Sparten Marsch-, Konzert- und Tanzmusik.

Die anliegenden Fotos zeigen das große Blasorchester sowie die Tanzmusikbesetzung.

Wir freuen uns sehr auf tolle Musik und heißen den Musikverein Harth auch von dieser Stelle herzlich Willkommen.


MV Harth
TM Harth 
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